Abwasseranlage

Historie

Anfang der 60er Jahre mussten auf Grund von Grundwasserverschmutzungen die Sickergruben der Vereine auf dem Wasserwerksgelände zwischen Seeufer und der Bernauer Straße geschlossen und die Abwasserentsorgung der Vereine an das städtische Kanalsystem angeschlossen werden.

Gleichzeitig erfolgte die Abwasserentsorgung für die Schulfarm auf der Insel Scharfenberg über eine neue Leitung durch den Tegeler See bis zum Abwasserkanal an der Straße.

Da die einzelnen Vereine hohe Eigenarbeitsleistungen in Form von Schachtarbeiten auch für die Verlegung der Scharfenbergleitung erbrachten, gab es eine Vereinbarung, die letzten 45 m über die Brunnengalerie bis zur Straße gemeinsam zu nutzen.

Instandsetzung

Von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umweltschutz sind die Vereine Segel-Club Freia, Segel-Klub Nixe, Segel-Club Odin und der Yacht-Club Tegel Anfang 2012 gemäß der Verordnung zur Festsetzung des Wasserschutzgebietes für das Wasserwerk Tegel §7 aufgefordert, die gemeinsame genutzte Abwasseranlage zu sanieren und als doppelwandige Anlage gemäß der Wasserschutzgebietsverordnung auszuführen. Bis zum April 2013 musste ein Planentwurf über die Instandsetzung der Anlage bei SenStadtUm eingereicht werden.

 

Die SGST hat zu diesem Zweck im Sommer 2012 eine Arbeitsgruppe aus verschiedenen Mitgliedern aller vier Südufervereine gegründet,  um die Grundlagen zur Projektierung und Realisierung zu erarbeiten.

 

Auf Basis der alten Lagepläne wurde ein Entwurfsplan für die neue Leitungsführung im Mai 2013 bei SenStadtUm eigereicht.

 

Da die bei der Bearbeitung ermittelten Investitionskosten sehr hoch waren, suchte die Projektgruppe nach alternativen Systemen.

 

Ein Druckleitungssystem mit eigenen Haushebeanlagen in den jeweiligen Sanitärtrakten erwies sich als kostengünstiger und die Einbindung in die Natur durch eine neue Leitungsführung optimaler.

 

Zusätzlich wird die Sicherheit des Systems dadurch erhöht, dass über optische Kontrolleinrichtungen die Dichtheit der Leitung jederzeit kontrollierbar ist.

 

Da die neue Leitungsführung über das Betriebsgrundstück der BWB verläuft, musste eine Genehmigung der BWB eingeholt werden.

 

Diese ist im Januar 2015 erteilt worden.


Die Beantragung der Genehmigung zur Überquerung der Brunnentrasse bei SenStadtUm erfolgte im Juli 2014 und wurde auf einer Besprechung mit SenStadtUm und den BWB im März 2015 mündlich zugesagt.


Die schriftliche Bestätigung steht aber immer noch aus.


Derzeit werden die neuen zusätzlichen Auflagen von SenStadtUm durch Juristen erarbeitet.


Die Ausführungspläne sind fertiggestellt und vom Fachplaner genehmigt sowie die Kostenteilung zur Finanzierung der Anlage unter den Beteiligten abgestimmt.


Unter der Voraussetzung der Genehmigung durch SenStadtUm ist die Realisierung der Anlage im Herbst 2016 geplant.

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